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Stress, Schlaf & Regeneration30. Oktober 20262 Min. Lesezeit

Besser schlafen: Fünf Gewohnheiten für erholsame Nächte

Schlaf ist die wirksamste Regeneration, die es gibt. Fünf einfache Gewohnheiten, mit denen du nachts zur Ruhe kommst.

von Ekkehard Jagdmann

Ruhiges Schlafzimmer am Abend
Viele Unternehmer betrachten Schlaf als Zeit, die man notfalls einsparen kann. Dabei ist er die Phase, in der dein Körper repariert, dein Gehirn aufräumt und dein Hormonsystem sich neu ordnet. Wer dauerhaft zu wenig oder zu unruhig schläft, zahlt mit Konzentration, Stimmung und langfristig mit seiner Gesundheit.

1. Feste Zeiten

Dein Körper liebt Rhythmus. Gehe möglichst jeden Tag zur ähnlichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf – auch am Wochenende. So stellt sich deine innere Uhr stabil ein.

2. Tageslicht am Morgen

Schon 10 bis 20 Minuten draußen in den ersten Stunden nach dem Aufstehen helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren. Das Licht signalisiert dem Körper, wann Tag ist – und damit auch, wann abends die Müdigkeit kommen darf.

3. Koffein früh beenden

Koffein wirkt deutlich länger, als viele glauben. Der letzte Kaffee sollte idealerweise vor dem frühen Nachmittag getrunken werden, damit er die Tiefschlafphasen nicht stört.

4. Dunkel, kühl und ruhig

Ein kühles Schlafzimmer, Verdunkelung und möglichst wenig Geräusche erleichtern das Ein- und Durchschlafen. Bildschirme gehören nicht ins Bett: Helles Licht und aufwühlende Inhalte halten das Nervensystem wach.

5. Ein Abendritual

Gönne dir 30 Minuten Übergang zwischen Arbeit und Schlaf. Lesen, ein kurzer Spaziergang oder ruhige Atemübungen helfen, Gedanken loszulassen. Wer noch Aufgaben im Kopf hat, schreibt sie auf einen Zettel – so muss das Gehirn sie nicht nachts weiter bewegen.
Guter Schlaf ist keine Belohnung für erledigte Arbeit. Er ist die Voraussetzung für gute Arbeit.